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Backup 3 – 2 – 1

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Ein Backup – eine Sicherheitskopie – ist unabdingbar. Und der Name sagt auch bereits, was darunter zu verstehen ist: eine Kopie.
Leider wird das von vielen immer missverstanden, die Urlaubsbilder, der Briefwechsel und die Videos werden dann auf eine externe USB-Platte kopiert und dann lokal gelöscht. Das ist keine Sicherheitskopie, das ist eine Auslagerung von Daten. Versagt das Speichermedium, also die externe Festplatte, dann sind alle Daten darauf futsch.

Der richtige Weg eines Backups ist die 3 – 2 – 1 -Strategie.

Man benötigt „3“ Kopien einer Datei.
Eine zum Arbeiten, eine im täglichen Backup und eine im Langzeit-Backup.
Wie man diese Kopien anfertigt? Am besten nicht von Hand. Für Backup-Aufgaben gibt es Software zuhauf. Auch viele gute und kostenfreie Angebote findet man.
Mein Favorit ist seit Jahren schon „Cobian BackUp“ (http://cobian.se). Die Software ist stabil und einfach zu bedienen. Einmal aufgesetzt ist es ein Set-and-Forget, also aufsetzen, starten und nicht mehr darüber nachdenken.
Ein schönes Produkt für die komplette PC-Sicherung unter Windows ist Easus BackUp. Die einfachste Version für den Privatanwender ist kostenfrei und bietet alles Notwendige für einen Einhelplatz-PC.

Ein Backup soll auf „2“ verschiedenartigen Medien erfolgen.
Meine täglichen Sicherungen wandern auf einen Fileserver mit einem externen RAID-5-System. Dieses System läuft seit über sechs Jahren absolut zuverlässig. Heutzutage würde ich ein NAS mit einem RAID-5 nutzen.
Die Langzeitsicherung kommt dann auf eine einfache USB-Festplatte. Zugegeben, ein optisches Medium wäre hier vielleicht besser, jedoch ist es ziemlich aufwändig bei einem automatisierten BackUp-Prozess den Datenträger während der Sicherung zu wechseln. Ja, als ich mit meiner Gesamtdatenmenge noch unter 4,7GB war,da ging das ohne Probleme. Momentan sind es aber bereits über 20GB. Nur die Daten meines Unternehmens und meine Fotos seit 1998. Da hat bei mir die digitale Fotografie begonnen.

Die Backups sollen nicht an „1“ Ort gelagert werden.
Ich sage mal: wenigstens nicht in einem Raum, so dass bei einem Brand oder Wasserschaden nicht gleich alles zerstört ist.

Autor: Stefan

Hallo, mein Name ist Stefan. Ich schreibe den "eine-minute" Blog (http://eine-minute.blogspot.com). Eine Minute Deiner Zeit für interessante Themen über Arbeitsorganisation, Computertechnologie und alles was ein wenig dazwischen liegt. Ich bin im IT-Business seit 1995 tätig. Ich bin verheiratet und habe drei Kinder. Du möchtest direkten Kontakt zu mir aufnehmen? info@intuitiv.de

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