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Ist meine private Email-Adresse wirklich privat?

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Davon gehen sehr viele Email-Nutzer aus. Doch wie sieht es wirklich aus?

Viele Internet-Nutzer haben sich bereits vor längerer Zeit eine separate Email-Adresse nur für private Zwecke angelegt. Diese Adresse bekommen nur ganz enge Freunde und Bekannte. Diese Email-Adresse wird nicht dazu benutzt, um sich bei irgendwelchen Dienstleistern im Internet anzumelden, für Newsletter zu registrieren oder um pdf’s gegen die Eingabe einer Email-Adresse herunterzuladen. Diese Adresse bleibt einfach privat und geheim.

Welchen Zweck hat diese Email-Adresse?
Sie soll vor Spam und Stalkern schützen. Denn kennen diese Email-Adresse nur wirklich enge Freunde und Bekannte, dann kann ich davon ausgehen, dass eingehende Emals auch nur aus diesem Kreis stammen sollten.
Eigentlich…

Denn was passiert in vielen Fällen: Meine ‚ach so‘ private Email-Adresse wird zusammen mit vielen anderen Empfängern in das An:-Feld einer Email geschrieben. Das ist keine böse Absicht des Senders, vielmehr nur Unwissenheit. So wandert meine vermeinlich private Email-Adresse dann langsam aber sicher an einen ausgeweiteten Kreis von Freunden und Bekannten. Auch kann ein Rechner eines Freundes mit einem Trojaner befallen sein, der dann ungeniert meine Email-Adresse weiterleitet. Wege einer Verbreitung gibt es viele. Schlussendlich wird meine ehemals so private Email-Adresse dann langsam aber sicher immer bekannter und die Zahl der ‚unwichtigen‘ Emails im Posteingang dieser Adresse immer größer.
Da hilft dann nur wieder eine neue ‚private‘ Email-Adresse.

Zudem sollte man hier auch nicht ausser Acht lassen, dass der durchschnittliche deutsche Internetnutzer rund drei Email-Adressen hat und damit auf den anderen beiden sicher viel Spam und andere nutzlose Nachrichten eintrudeln. Die Zeit, die ich benötige, um meine Post zu sortieren ist unterm Strich gesehen wahrscheinlich ähnlich lange.

Mein Tip, um Emails effektiv vorzusortieren:
a) Nutzung eines ‚Virtual Assistants‘, eines Menschen also, der dafür bezahlt wird, meine Email anzusehen und dann vor-entscheidet, was wirklich wichtig ist
b) sollte ich mir das nicht leisten können: Einsatz eines guten Spam-Filters, der basierend auf Regeln und gewichteten Wortinhalten und Kombinationen dementsprechend maschinell meine Post vorsortiert.

Jedoch gilt für jeden Vorgang des Vorsortierens und Filterns: es können Fehler passieren. Diese können auch passieren, wenn ich meine Emails selber manuell vorsortiere, nur werden diese Fehler meistens anders gewichtet. Denn im Endeffekt ist es dann nichts anderes, als wenn ein Brief im Haufen des Werbemülls untergeht und ungelesen zum Altpapier wandert.

Zum Vorsortieren von Emails empfehle ich eine UTM (Unified Thread Management) -Lösung, die einen entsprechenden Spam-Filter beinhaltet. Ein solches System ist schnell und kostengünstig aufgesetzt.
Endian bietet hier eine Community-Edition mit den entsprechenden Features.


Autor: Stefan

Hallo, mein Name ist Stefan. Ich schreibe den "eine-minute" Blog (http://eine-minute.blogspot.com). Eine Minute Deiner Zeit für interessante Themen über Arbeitsorganisation, Computertechnologie und alles was ein wenig dazwischen liegt. Ich bin im IT-Business seit 1995 tätig. Ich bin verheiratet und habe drei Kinder. Du möchtest direkten Kontakt zu mir aufnehmen? info@intuitiv.de

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